Augenlasern kann jede Fehlsichtigkeit der Augen beheben

 Augenlasern kann jede Fehlsichtigkeit der Augen beheben, welche auf die optimale Brechkraft der Augen zurückzuführen ist. Zu solchen Sehschwächen zählen Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Astigmatismus und Altersweitsichtigkeit. Allerdings gibt für diesen operativen Eingriff verschiedene Voraussetzungen. Auch beim Augenlasern ist der Grad der optischen Anpassung begrenzt. Die Richtwerte für eine Augen-OP sind:

Ernste Frau mit Brille
• Weitsichtigkeit maximal + 5 Dioptrien,
• Altersweitsichtigkeit maximal + 5 Dioptrien,
• Kurzsichtigkeit maximal – 10 Dioptrien
• Stabsichtigkeit maximal – 4 Dioptrien
• Gesunde Augen / Hornhaut
• eine ausreichende Dicke der Hornhaut
• keine Verschlechterung der Sehkraft in den letzten 12 Monate sowie
• gegen OP-Mittel keine Unverträglichkeit.

Richtwerte


Alle oben genannten Werte sind lediglich Richtwerte, deren Ausgangspunkt eine Hornhaut mit durchschnittlicher Dicke ist. Da kein Mensch mit einem anderen völlig identisch ist, ist es die Hornhaut ebenfalls nicht. Je nachdem, ob die Hornhaut dicker oder dünner ist, verschieben sich die Richtwerte entsprechend. Der Augenarzt klärt seinen Patienten darüber auf, wie seine Hornhaut beschaffen ist und ob Augenlasern den gewünschten Erfolg bringen kann. Die heute angewandte Methode Lasik ist ein sehr sicheres Verfahren, das in der Regel den gewünschten Erfolg zeigt. Experten sind sich, wie allgemein üblich, nach 15-jährigen Erfahrungswerten nicht einig, ob das Lasik-Verfahren riskant oder nützlich ist. Sicher ist, auch Lasik ist kein Wundermittel, kann jedoch Fehlsichtigkeiten bis zu acht Dioptrien optimieren und korrigieren. In der Mehrzahl der Fälle ist es wahrscheinlich, dass beim Lasik-Verfahren die Sehkraft lediglich fünf Dioptrien über den Zielwert liegt. Außerdem sind mehr als 90 Prozent mit dem Ergebnis der Augen-OP mehr als zufrieden.

Nachwirkungen


Zehn Prozent klagen über Nachwirkungen wie trockene Augen sowie das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben, hauptsächlich beim Zwinkern. Die Mehrheit beklagt sich über Blendeffekte in der Nacht. Bei fast allen Patienten klingen die Nachwirkungen nach einigen Wochen ab. Blendeffekte bleiben oft bei Patienten bestehen, deren Augenkorrektur mehr als fünf Dioptrien betrug. Entgegen den Expertenmeinungen und möglichen Nachwirkungen entscheiden sich immer mehr Menschen für das Lasern der Augen. Die Chance, endlich ohne Sehhilfe klar und deutlich die Umwelt wahrzunehmen, nutzen Personen, die auf Brille oder Kontaktlinsen angewiesen sind. Auch Menschen, welche aufgrund einer stärkeren Sehschwäche Brillen mit starken Gläsern brauchen, lassen sich von der Möglichkeit begeistern, eine leichte Brille zu tragen, welche nicht schwer auf der Nasenwurzel sitzt. Sie bezahlen gerne die Kosten von 1.500 bis 2.000 Euro pro Auge, die für das Lasern der Augen anfallen. Weder die gesetzlichen noch die privaten Krankenversicherer sind bereit, sich an den Kosten zu beteilige.

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